Lieber Kunde auf dieser Seite möchten wir Sie über die neue Trinkwasserverordnung informieren

 

Unser Meister Herr Klein hat untenstehende Weiterbildungen gemacht und informiert Sie gerne ausführlich.

 

 

 

Was bedeutet gewerbliche Tätigkeit?

 Die Trinkwasserverordnung versteht unter einer gewerblichen Tätigkeit, wenn die Abgabe von Trinkwasser mit einem Entgelt

(z. B. Miete) abgegolten wird. Hierbei wird noch unterschieden, ob die Abgabe von Trinkwasser mittelbar (z. B. zur Zubereitung von Speisen) oder unmittelbar (z. B. zur Körperpflege) erfolgt.

 Was wird unter einer Großanlage zur Trinkwasser-Erwärmung verstanden?

 Als Großanlagen gelten Warmwasser-Installationen mit mehr als 400 Liter Inhalt (Speichervolumen) oder Warmwasserleitungen mit mehr als 3 Liter Inhalt zwischen dem Trinkwasser-Erwärmer und der Entnahmestelle.

 Was wird unter einer Kleinanlage zur Trinkwasser-Erwärmung verstanden?

 Als Kleinanlagen gelten Warmwasser-Installationen in Ein- und Zweifamilienhäusern. Sowie generell in Gebäuden ohne öffentliche oder gewerbliche Tätigkeit, die über Warmwasser-Installationen mit weniger als 400 Liter Inhalt (Speichervolumen) und weniger oder gleich 3 Liter Leitungsvolumen zwischen dem Trinkwasser-Erwärmer und der Entnahmestelle verfügen.

 Fällt eine vermietete Einliegerwohnung in einem Einfamilienhaus unter die Untersuchungpflicht auf Legionellen?

Nein, da es sich quasi um ein Zweifamilienhaus handelt und somit unter die Definition Kleinanlage fällt.

 Was wird unter der ,,3-Liter-Regel" verstanden?

 Die 3-Liter-Regel besagt, dass das Wasservolumen zwischen dem Abgang vom Trinkwasser-Erwärmer und der am weitesten entfernten Entnahmestelle kleiner oder gleich 3 Liter betragen muss. Bei der Volumenermittlung wird eine eventuell vorhandene Zirkulationsleitung nicht betrachtet, d. h. in diesen Fällen wird das Volumen vom Abgang der Zirkulationsleitung bis zur entferntesten Entnahmestelle (oder mit größtem Rohrinnendurchmesser) betrachtet, die so genannte Einzelzuleitung.

Was wird unter dem bestimmungsgemäßen Betrieb einer Trinkwasser-Installation verstanden?

Ein bestimmungsgemäßer Betrieb liegt nach DVGW vor, wenn

 • eine regelmäßige Kontrolle auf Funktion durchgeführt wird

 • die erforderlichen Instandhaltungsmaßnahmen durchgeführt werden

 • die regelmäßigen Wartungen an Anlagen und Geräten durchgeführt werden

 • die aktuellen Betriebsbedingungen den zum Zeitpunkt der Planung und Errichtung zugrunde gelegten

Bedingungen entsprechen (z. B. bei der Umnutzung von Gebäuden).

 Ein bestimmungsgemäßer Betrieb liegt nach VDI 6023 vor, wenn

 • die Maßnahmen zum Schutz des Trinkwassers und Instandhaltungsmaßnahmen durchgeführt werden

 • die Trinkwasser-Installation nie mit einer Nicht-Trinkwasser-Installation verbunden ist

 • bedenkliche Stagnationen vermieden werden

 • die Temperaturgrenzen gemäß DVGW W 551 und ein Maximalwert von 25 "C für Trinkwasser (kalt) eingehalten werden,

 Welche Temperaturen müssen am Ausgang/Eingang des Warmwasser-Bereiters mindestens eingehalten werden?

Gemäß den Vorgaben des DVGW-Arbeitsblattes W 551 (für öffentliche Gebäude) müssen am Ausgang des Warmwasser­Bereiters mindestens 60 "C und am Wiedereintritt mindestens 55 "C eingehalten werden, Bei Unterschreitung ist die Austritts­temperatur soweit zu erhöhen, dass bei Wiedereintritt die 55 "C nicht mehr unterschritten werden (alternativ Isolierung),

 

 

 

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